Persönliches


Aufgewachsen in einem wertkonservativen, warmherzigen, katholischen Elternhaus in einem ländlich geprägten Umfeld, habe ich eine unbeschwerte, liebevolle, aber dennoch strenge und leistungsorientierte und auf festen Regeln besierte Erziehung genossen, für die ich meinen Eltern sehr dankbar bin. Sie haben mich Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft, aber auch Verantwortung und Respekt gegenüber anderen gelehrt. Nach meinem Abitur studierte ich Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik und beendete mein Studium bereits mit 23 Jahren erfolgreich. Anschließend war ich mehr als 25 Jahre bei drei Arbeitgebern in sowohl der Großindustrie (BMW), mittelständischen Industrie und Industrieverband in verantwortungsvoller Position tätig und promovierte zwischenzeitlich als Externer. Neben meiner Industrietätigkeit war ich bis zu meinem Ruf an die Hochschule Landshut langjährig Lehrbeauftragter an anderen Hochschulen, um meine umfangreiche Industrie- und Forschungserfahrung an den Ingenieurnachwuchs weiterzugeben. Das ist mir seit jeher eine Herzensangelegenheit, denn der Wohlstand in Deutschland basiert vor allem auf der fortschrittlichen, höchst aktuellen Ausbildung im Handwerk wie im akademischen Bereich. Mit dem Ruf an die Hochschule Landshut gründete ich das Institut für angewandte Fahrzeugforschung und Abgasanalytik BELICON, das heute im Bereich mobile Emissionsmessung und Elektromobilität zu den renommiertesten Forschungsstellen gehört. Der CSU bin ich seit 1985 verbunden, seit ich während meiner Münchener Zeit den damals von Peter Gauweiler geleiteten CSU-Ortsverband in Schwabing kennenlernte.

 

Dass ich meinen beruflichen Weg geradewegs so gehen konnte, verdanke ich auch zum großen Teil der selbstlosen Unterstützung meiner lieben Ehefrau Bettina, die ihre eigene Karriere bereitwillig zurückgestellt und mich stattdessen in meinem Institut unterstützt und zudem seit Jahrzehnten auch noch die klassische Rolle der Hausfrau übernommen hat - und das mit Freude.

 

Neben meinem beruflichen und politischen Engagement setze ich mich sehr für den Tierschutz ein. Wir haben 8 Katzen, 2 Hunde, 3 Kaninchen, 2 Esel und 23 Hirsche - bis auf die beiden Hunde alles Notfälle, die im Tierheim "unvermittelbar" waren oder vor dem Schlachter gerettet wurden. Heute sind alle diese Tiere fester Teil unseres Lebens. Seit 2017 leben in unserem Damwildgehege nur noch weibliche Tiere. Nachwuchs dort bedeutet auch immer, dass männliche Jungtiere geschossen werden müssen bzw. generell getötet werden muss, um Überbestand zu vermeiden.  Unser Gehege besteht aus Liebe zu diesen wunderbaren, hochsozialen Tieren. Sie dienen uns persönlich nicht als Nahrung, und auch mit dem Verkauf von deren Fleisch würden wir nicht einen Cent verdienen wollen. Wir schätzen deren Leben und freuen uns, dass wir ihnen ein artgerechtes und behütetes Leben bieten können, ohne Leid und frühzeitigen Tod. Den Großteil der Pflege übernimmt meine Frau, die den Tierschutz noch aufopferungsvoller lebt als ich. Gerade auch für den Schutz von Kleintieren möchte ich mich einsetzen. Das Bewusstsein dafür schärfen, dass es sich um fühlende, wunderbare Wesen handelt, die oftmals unsere Hilfe benötigen. Hierzu gibt es auf Facebook die Seite „Tieren eine Stimme“. Dort möchte ich gerne Pflegestellen, private Tierschutz-Initiativen, Vereine, Tierheime, Tierärzte usw. zu Wort kommen lassen. Wo liegen die Probleme? Was kann man dafür tun, dass noch viel mehr Tieren geholfen werden kann? Für Beiträge und Anregungen dort wäre ich sehr dankbar.

 

Als Ausgleich neben den beruflichen und politischen Verpflichtungen habe ich natürlich - neben dem Tierschutz - noch andere Hobbies. Der Sport hat in meinem Leben stets eine große Rolle gespielt. Bis zu meinem 21. Lebensjahr habe ich Fußball gespielt (bis zur Amateur-Oberliga, dem Äquivalent zur Bayernliga), bis ich mich auf mein wirkliches Talent, das Laufen, konzentriert habe. Bis zu meinem 45. Lebensjahr habe ich dann den Laufsport leistungsmäßig betrieben und bin dann als Westdeutscher Senioren-Vizemeister und Nordrhein-Westfalen-Meister über 1.500m und Dritter über 800 und 5.000m zurückgetreten, da eine Weiterführung des Leistungssports aufgrund einer völlig "verpatzten" Achillessehnen-OP nicht mehr möglich war.
Heute betreibe ich immer noch Ausgleichssport nach dem Motto "mens sana in corpore sano". Außerdem gilt meine Liebe seit frühster Jugend dem Motorsport. Seit einigen Jahren habe ich mich bis in die Formel 3 "vorgekämpft" und starte mit meinem Team BELICON Motorsporttechnik unterstützt durch Franz Wöss Racing in der Formel 3. In der Saison 2019 habe ich als "Veteran" unerwartet den Deutschen RAVENOL Formel-3-Pokal gewonnen - die inoffizielle Deutsche Formel-3-Meisterschaft. Freili g´frei i mi! Die Siegerehrung findet anlässlich der Professional Motorsport World Expo im November 2019 statt. Ich bin da als Vortragender meiner Forschungsergebnisse zur Fahrzeugaerodynamik und zum Fahrwerks-Setup ohnehin seit Jahren Stammgast!